Wir leben in einer digitalen Welt, an der Mann und Frau nur vollumfänglich antizipieren können, wenn sie sich mit den neuen Techniken und Medien vertraut machen. Die multimediale Kommunikation ist bei vielen Menschen bereits ein fester Bestandteil ihres Alltags. Auch die Arbeitswelt wird und wurde digitalisiert, so kommen immer weniger Arbeitnehmer*innen ohne Computerkenntnisse aus. Der Erst- oder Wiedereinstieg ohne Kenntnisse von diesem kommunikativen Medium ist nahezu unmöglich. Die Jobchancen steigen rasant, wenn Computerfähigkeiten vollumfänglich nachgewiesen werden können.

Bereits bei unseren Kindern müssen wir jedoch feststellen, dass jene den Computer lediglich als Spielzeug nutzen können und wollen. Sie kennen sich im „Web“ aus, wissen aber nicht, wo und wie man ein Textdokument erstellen kann. Das klassische Zocken und Chatten reicht ihnen. An den Schulen herrscht starker Nachholebedarf. Bereits bei unseren Arbeitnehmer*innern und Arbeitegeber*innen von morgen müssen wir ansetzen, damit aus diesen keinen Abgehängten von übermorgen werden. Sie werden es andernfalls schwer haben, erfolgreich am privaten, beruflichen sowie gesellschaftlichen Leben des 21. Jahrhunderts teilzuhaben.

Jugendlichen, Kindern und Erwachsenen wollen wir daher in unserer Medienwerkstatt die Chance einräumen, ihre digitalen und computertechnischen Fähigkeiten zu festigen und auszubauen. Ziel des Projektes ist es, die Bevölkerung des Chemnitzer Südens fit für die moderne Arbeitswelt zu machen. Der Schwerpunkt liegt demzufolge auf der Schulung und Bildung, beziehungsweise Befähigung der Teilnehmer*innen zur Selbsthilfe. Wir nutzen in der Werkstatt den Computer als Arbeitsmedium. Es gilt, den Umgang mit dem PC zu erproben. Wir werden gemeinsam an unseren Lebensläufen basteln, Dateien und Ordner erstellen, nach Arbeitsplätzen suchen und uns mit rechtlichen Fragen rund ums Internet auseinandersetzen. Abseits der Kurse erstellen wir zudem die Jugendseite des „Südblicks“ und bearbeiten Bilder im Rahmen des „Fotoklubs Chemnitz Süd“.

Gefördert wird das Projekt vom Europäischen Sozialfonds und der Stadt Chemnitz.

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