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09130 Chemnitz

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Tel.: 0371/ 6742 654
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Kampagne #Sprachkitasretten

Hrsg.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Im Koalitionsvertrag 2021-2025 gab die Bundesregierung an, das Programm Sprach-Kitas weiterentwickeln und verstetigen zu wollen. Im Haushaltsentwurf vom Juli 2022 sind für die Sprach-Kitas jedoch keine Gelder mehr vorgesehen.

Wie viele andere Einrichtungen hat auch der AWO Landesverband Sachsen e.V. diese Entscheidung in einer Pressemitteilung kritisiert.

Die Kampagne #Sprachkitasretten möchte nun bis zum endgültigen Haushaltsbeschluss im November 2022 dafür kämpfen, die Sprach-Kitas wieder in den Haushalt aufzunehmen und die gute und wichtige Arbeit aus den vergangenen Jahren fortzusetzen. Denn pädagogische Qualität braucht entsprechende Rahmenbedingungen.

 

So können Sie die Kampagne unterstützen:

Weitere Informationen gibt es auf:


Hrsg.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ - gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ startete am 01.01.2016 in die 1.Förderwelle. Ab dem 01.01.2017 konnten weitere Kitas innerhalb der 2.Förderwelle am Programm teilnehmen. Beide Förderwellen haben derzeit eine Laufzeit bis zum 31.12.2022.

Die AWO Soziale Dienste Chemnitz u.U. gGmbH beteiligt sich seit Programmstart erfolgreich in beiden Förderwellen mit aktuell fünf Einrichtungen: Naturkinderhaus „Spatzennest“, KiFaZ „Rappel-Zappel“, Kinderhaus „Schmetterling“, Kindertagesstätte „Tausendfüßler“ sowie die Kita „Rote Schule“.

Für vier Einrichtungen ist das Programm eine Weiterführung des Bundesmodellprogrammes „Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“.

Quellenvermerk: Sprache ist ein Schatz! Impulse und Erfahrungen aus dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ Hrsg.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 


Ziel des Bundesprogramms Sprach-Kitas ist die Umsetzung von drei Schwerpunkten:

  1. allen Kindern in Kindertageseinrichtungen durch alltagsintegrierte Sprachbildung gleiche Bildungschancen durch frühzeitige Unterstützung der Sprachentwicklung zu ermöglichen
  2. übergreifend ist der Schwerpunkt Inklusive Pädagogik in den Blick zu nehmen
  3. und die Zusammenarbeit mit Familien soll im Team und im Alltag in den Fokus rücken.

Zur fachlichen Realisierung des Programmes ist in den Einrichtungen jeweils eine projektgeförderte Zusatzkraft eingesetzt. Das Aufgabengebiet der zusätzlichen Fachkräfte für sprachliche Bildung umfasst:

  • Kompetenzweitergabe an das Einrichtungsteam
  • Modell guter Praxis zu leben
  • die Nachhaltigkeit des Bundesprogrammes zu sichern durch Begleitung, Beratung und fachliche Unterstützung des Kita-Teams.

Die fachliche Begleitung der Sprach-Kitas erfolgt durch eine projektgeförderte zusätzliche Fachberatung. Diese ist überregional für bis zu 15 Einrichtungen unterschiedlicher freier und kommunaler Träger tätig. Bei der AWO Soziale Dienste Chemnitz u. U. gGmbH sind innerhalb beider Förderwellen je eine zusätzliche Fachberatung beschäftigt.

Hrsg.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


Das Aufgabengebiet der Fachberatung Sprache umfasst:

  • Erhöhung der Qualität in den Einrichtungen orientiert an den Schwerpunkten des Bundesprogramms
  • Qualifizierung der zusätzlichen Fachkräfte und Leitungen
  • Förderung von Teambildungsprozessen
  • Unterstützung bei der Konzept(weiter) -entwicklung
  • Unterstützung bei der Vorbereitung, Ausgestaltung und Reflexion von Teamberatungen in den Sprach - Kitas

Für die Förderjahre 2020 - 2022 verständigten sich die zusätzlichen Fachberatungen auf eine Erweiterung des Austausches über die einzelnen Verbünde hinaus.

Hierfür konzipierten die Fachberatungen 10 Weiterbildungstage, welche von den zusätzlichen Fachkräften für sprachliche Bildung, den Leitungen als auch den Mitarbeiter*innen der Einrichtungen besucht werden können.

Die Inhalte sind orientiert an den vorherigen Abfragen in den beiden Verbünden, den fachlichen Inhalten des Bundesprogrammes als auch dem aktuellen fachlichen Diskurs.

Hrsg.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


Themen:

  • Umgang mit (unterschiedlichen) Werten im Team
  • Zusammenarbeit mit Familien: Eltern erwünscht?!
  • Kreativität ohne Bewertung
  • Praxiswerkstatt Digitale Medien im Kita-Alltag
  • Selbsteinschätzung Interaktionsqualität
  • Kindersprache begleiten und stärken
  • Bewegung und Sprache
  • Kindern eine Stimme geben – Partizipation im Kita-Alltag

Die Themen sollen anschließend im Kaskadenprinzip von den teilnehmenden Fachkräften wieder in die Einrichtungen getragen und dort ausprobiert und umgesetzt werden.

Im letzten Förderjahr stehen insbesondere die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung auf der Agenda. Was kann und soll – aus all den nützlichen Dingen, die im Laufe der Jahre entstanden sind - auch nach Förderende in den Kitas sichtbar und machbar bleiben? Und was muss in diesem Jahr noch passieren und umgesetzt werden, damit die Inhalte fortwährend in der Einrichtung implementiert sind? Dazu hat sich auch ein verbundinterner, monatlich tagender Arbeitskreis zum Schwerpunkt Digitalisierung gegründet.


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