875 Jahre Chemnitz

„Liebes Chemnitz …“ Chemnitzer Seniorinnen und Senioren erzählen ihre Lebensgeschichten in Liebesbriefen an ihre Stadt

Der Anlass

In Vorbereitung des 875-jährigen Jubiläums von Chemnitz gab die Stadtverwaltung schon 2016 Themen für einzelne Stadtteile heraus, unter denen sich Akteure kreative Projekte überlegen sollten: Herausforderung, Fortschritt, Liebe, Höchstleistung, Form heißen diese Themen, denen man sich in unterschiedlichen Ausdrucksformen annähern sollte. 875 Jahre LIEBE ist das Thema unter anderem für den Stadtteil Ebersdorf. Die Intention der Stadt dabei: „Wie viele Millionen Chemnitzer haben gelebt und geliebt? Wie haben sie geliebt, wen oder was? Kann man seine Stadt wirklich lieben, und haben wir vielleicht Angst vor dieser Frage und den Antworten? 875 Jahre Liebe ist der Themenraum, in dem wir die Berührungsfurcht der Menschen herausfordern und uns mit einer der größten Kräfte der Welt versöhnen können“, so das Konzept der Stadt.


Das Projekt

Was können wir zum Stadtjubiläum beitragen? Darüber hat sich der AWO Kreisverband Gedanken gemacht und kam zu folgendem Schluss: In unseren Betreuten Wohnanlagen und Pflegeheimen leben Menschen, die auf viele Jahre in unserer Stadt zurückblicken können: Sie sind hier geboren und aufgewachsen, sie haben hier geheiratet und Familien gegründet. Vielleicht sind sie auch wegen der Arbeit oder der Liebe nach Chemnitz gekommen. So unterschiedlich ihre Geschichten sein mögen, eins haben sie gemeinsam: sie können uns viel erzählen über ihr Leben in Chemnitz. LIEBEN sie Chemnitz? Was bedeutet LIEBE für den Einzelnen? Wie hat sich LIEBE in ihrem Leben offenbart und entwickelt? Spannende Fragen, denen der Kreisverband in einer ganz besonderen Form nachgehen wollte. Eine Broschüre sollte es werden, in der zwölf Lebensgeschichten erzählt werden von Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt inzwischen im Betreuten Wohnen der AWO haben, die meisten von ihnen in Ebersdorf. Der Titel: „Liebes Chemnitz …“, denn die Geschichten werden in Form von Liebesbriefen der Chemnitzerinnen und Chemnitzer an ihre Stadt erzählt: Warum lebe ich hier, was verbindet mich mit meiner Heimatstadt, was gefällt mir an ihr besonders, was nicht, was wünsche ich ihr … Realisiert wurde das Projekt mit Hilfe der Chemnitzer Journalistin Margitta Zellmer und der Fotografin Daniela Schleich.


Das Resultat

In gemeinsamer, ebenso konstruktiver wie intensiver Arbeit ist eine ziemlich umfangreiche Broschüre entstanden, die emotional und aus ganz persönlicher Sicht erzählt, wie einzelne Männer und Frauen in Chemnitz gelebt haben, was ihren Lebensweg prägte und welches Verhältnis sie zu ihrer Heimatstadt haben.


Viel Spaß beim Blättern

Liebes Chemnitz - 875 Jahre Chemnitz